Kannst du spüren wie die Erde zittert,
weil die Krönung der Schöpfung auf ihr stampft?
Sie stöhnt, sie schreit, weil sie schon wittert,
Zeiten der Klage vergehen nicht sanft.
Wie leidet das grüne Band der Erde,
da Geld an seinem Stoffe nagt,
das in Urzeit gewobene Erbe,
das mehr und mehr sein Verschwinden plagt.
Hier die Massen an grünem Nass
im Übermaß den Fluch abladen.
Anderswo blickt man ins leere Fass,
nur Staub bleibt dort zum Baden.
Wenn Kälte ihren Abschied leutet,
die eiserne Faust sobald erschlafft
und aufgelöst das Land erbeutet,
das türmend einen Damm aufrafft.
Große Ziele sind bald vergessen
dürfen Kleine das Versagen sühnen;
mit leerem Bauch lang nichts mehr essen,
den ganzen Tag den Hunger fühlen.
Kannst du sehen, wie sich die Erde wandelt,
ins Porträt der Zukunft mehr und mehr?
Wenn der Maler nicht bald handelt,
klagen Kindeskinder wirklich sehr!
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